«Im Dialog» – Peter Stämpfli im Gespräch mit Gästen

«Im Dialog» sind Gespräche über und an der Schnittstelle von Humanismus und Betriebswirtschaft, Ethik und unternehmerischer Verantwortung, Zukunft und Innovation sowie Kommunikation. Die Gespräche versuchen, unseren Blickwinkel zu erweitern, und sind ein Kontrapunkt zu 2-Minuten-Videoclips und Kurzinterviews. Sie dauern 60 bis 90 Minuten und damit absichtlich länger, als der Mainstream es verlangt.

Gesamtheitliches Denken und Handeln ist der Kern der Stämpfli Unternehmenskultur.

Unsere Anforderungen:

  • Schau dich um und suche die Zusammenhänge. Schaffe Grundlagen, auf denen du aufbauen kannst.
  • Weite deinen Horizont und versuche, andere Blickwinkel zu verstehen.
  • Jeder Mensch ist ein ganzer Mensch. Begegne ihm auf Augenhöhe.

Hinschauen, verstehen wollen und lernen sind die ersten Schritte dazu. «Im Dialog» leistet dafür einen Beitrag.


«Im Dialog» mit Daniel Thelesklaf über Menschenhandel, moderne Sklaverei und deren Bekämpfung

Weltweit werden über 40 Mio. Menschen als moderne Sklaven gehalten. Fast 5 Mio. werden sexuell ausgebeutet, davon über 90% Frauen. Der Menschenhandel ist eines der grössten illegalen Geschäfte weltweit, vergleichbar mit dem Drogenhandel. Daniel Thelesklaf ist an der UNO-Universität Direktor des Projekts «Finance against Slavery and Trafficking (FAST)».

Im Gespräch erläutert er die Bedeutung von Menschenhandel und moderner Sklaverei, erklärt das dahinterstehende System und welche Rolle die Finanzwirtschaft, die Wirtschaft und die Schweiz spielen.

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Daniel Thelesklaf
Project Director, Finance against Slavery and Trafficking (FAST), United Nations University, New York

  • Rechtsanwalt mit 30 Jahren Erfahrung in den Bereichen Governance, Geldwäscherei- und Korruptionsbekämpfung
  • Ehemaliger Leiter der Schweizer Meldestelle für Geldwäscherei (MROS)

«Die Sklaverei und der Menschenhandel sind in der Literatur gut dokumentiert. Der US-amerikanische Autor Ben Skinner etwa beschreibt die Sklaverei seit Jahren. So schildert er beispielsweise die Situation auf Haiti, «wo das System der Kindersklaverei fast ein Jahrhundert alt ist, obwohl die Verfassung des Landes aus einer Sklavenrevolte entstanden ist. Und heute werden einem dort 10-Jährige zum Preis eines guten Radioweckers angeboten.»

Ben Skinner im Interview erschienen im «Cicero», November 2008

Angaben zu den im Gespräch mit Daniel Thelesklaf erwähnten Links und Büchern
 


Vergangene «Im Dialog»-Gespräche

Die Digitalisierung schreitet voran. Unglaubliche Datenmengen werden gesammelt und vermarktet. Künstliche Intelligenz (KI) hilft, Entscheidungen zu treffen, die für die wenigsten transparent sind. Cornelia Diethelm, Expertin für Digitale Ethik, erläutert im Gespräch mit Peter Stämpfli, welche ethischen Fragen sich in der Digitalisierung und beim Einsatz von KI stellen, wie Unternehmen damit umgehen und welches die Grenzen heutiger KI sind.

Cornelia Diethelm, Expertin für Digitale Ethik und Unternehmerin

  • Geschäftsführerin der Shifting Society AG
  • Gründerin des Centre for Digital Responsibility
  • Studienleiterin CAS Digital Ethics an der Hochschule Zürich (HWZ)
  • Mitglied des Stiftungsrates Ethos
  • Mitglied des Verwaltungsrates Metron AG
  • Mitinhaberin Datenschutzpartner AG

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Peter Stämpfli

Peter Stämpfli

Verwaltungsratspräsident Stämpfli AG